{"id":34958,"date":"2024-06-18T16:01:47","date_gmt":"2024-06-18T14:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/sbv-asgm.ch\/?p=34958"},"modified":"2024-06-18T16:22:09","modified_gmt":"2024-06-18T14:22:09","slug":"von-k2-breithorn-und-anderen-barrieren-nicole-niquille-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sbv-asgm.ch\/fr\/von-k2-breithorn-und-anderen-barrieren-nicole-niquille-im-interview\/","title":{"rendered":"Von K2, Breithorn und anderen Barrieren: Nicole Niquille im Interview"},"content":{"rendered":"\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-s3b5gn-305cc9b118caf4b764e2c27b414dfc28\">\n#top .av-special-heading.av-s3b5gn-305cc9b118caf4b764e2c27b414dfc28{\npadding-bottom:10px;\n}\nbody .av-special-heading.av-s3b5gn-305cc9b118caf4b764e2c27b414dfc28 .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n.av-special-heading.av-s3b5gn-305cc9b118caf4b764e2c27b414dfc28 .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-s3b5gn-305cc9b118caf4b764e2c27b414dfc28 av-special-heading-h1 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  av-linked-heading'><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Von K2, Breithorn und anderen Barrieren:<br \/>\nNicole Niquille im Interview<\/h1><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div>\n<section  class='av_textblock_section av-p65zcb-8a96e3ea1dab1f2d7f91612154038e7c '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><a href=\"https:\/\/www.baechli-bergsport.ch\/de\/blog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00e4chli Bergsport Blog<\/a>: Stephanie Geiger<\/p>\n<p><strong> <img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-34961 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-01.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-01.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-01-300x128.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-01-768x328.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-01-705x301.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole Niquille war die erste Bergf\u00fchrerin mit Schweizer Pass und an den h\u00f6chsten Bergen der Welt aktiv. Seit einem Unfall vor genau 30 Jahren sitzt sie im Rollstuhl. Im Interview spricht sie \u00fcber modernes H\u00f6henbergsteigen, Barrierefreiheit am Berg und im Alltag \u2013 und warum das Breithorn f\u00fcr sie heute sch\u00f6ner ist als fr\u00fcher.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Stephanie Geiger: Nicole Niquille, wir haben schon lange nichts mehr geh\u00f6rt von Ihnen. Wie geht es Ihnen?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nicole Niquille: Es geht mir sehr gut, danke. Mein Leben hat an dem Tag, an dem ich an den Rollstuhl gefesselt wurde, nicht aufgeh\u00f6rt, es hat sich nur in eine andere Richtung entwickelt. Es ist nicht das Leben, von dem ich als Teenager getr\u00e4umt hatte \u2013 ein Leben in den Bergen, mit Seilgef\u00e4hrten geteilt, das Gesicht Wind und Wetter ausgesetzt. Ich hatte das Privileg, dieses Leben ein Jahrzehnt lang zu leben! Aber ich w\u00fcrde mein jetziges Leben gegen das Leben von niemandem eintauschen wollen! Es ist mein Leben und ich liebe es mit all seinen Hindernissen.<\/p>\n<p><strong>Seit dem Unfall im Mai 1994 sind mittlerweile fast dreissig Jahre vergangen. Auf einer Skala von 0 bis 10, wie stark muss man sein, um das Leben von Nicole Niquille leben zu k\u00f6nnen?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Zehn. Ganz klar.<\/p>\n<p><strong>Ich w\u00fcrde die Skala sogar erweitern und elf sagen. Sie waren vielfach Pionierin: 1986 waren sie die erste Schweizerin mit Bergf\u00fchrerdiplom. Sie waren die erste Frau, die ohne Flaschensauerstoff eine H\u00f6he von \u00fcber 8000 Metern erreichte. Am K2 war das. Rekorde aufzustellen, die Erste zu sein, ist Ihnen so etwas wichtig?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Darum ging es mir nie und geht es mir auch heute nicht. Als ich Bergf\u00fchrerin wurde, wusste ich nicht, dass ich die erste Schweizerin sein w\u00fcrde. Damals gab es schon Renata Rossi, die Bergf\u00fchrerin war und in der Schweiz lebte. Sie ist aber Italienerin. Und so war ich eben die erste Bergf\u00fchrerin mit Schweizer Pass. Weil ich ohne Flaschensauerstoff auf den K2 steigen wollte, ist es so gekommen, dass ich die erste Frau auf \u00fcber 8000 Metern ohne Flaschensauerstoff war. Ich lebe mit diesen Rekorden. Ich habe es jedenfalls nicht darauf angelegt, aber sie haben mir gezeigt, dass ich schon ganz gut sein muss, wenn ich das erreiche.<\/p>\n<div id=\"attachment_34963\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34963\" class=\"wp-image-34963 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-02.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-02.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-02-300x200.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-02-768x512.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-02-705x470.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-34963\" class=\"wp-caption-text\">Links: Nicole Niquille am Gasherbrum, 1991. Rechts: Allein unter M\u00e4nnern: Niquille war eine Pionierin des weiblichen H\u00f6henbergsteigens.<\/p><\/div>\n<p><strong>Mit ihrem damaligen Partner Erhard Loretan waren sie am K2 und am Mount Everest. In den 1980er-Jahren war das. Seitdem hat sich dort viel ver\u00e4ndert.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Lese ich die heutigen Expeditionsberichte, dann merke ich sehr deutlich, dass das nicht mehr das ist, was es einmal war. Es ist kein Vergleich zu damals. F\u00fcr uns und f\u00fcr alle, die in den 80er-Jahren auf Expedition unterwegs waren, war das noch ein echtes Abenteuer. Wir haben das lange vorbereitet. Ein Jahr waren wir allein mit den Vorarbeiten besch\u00e4ftigt. Wir haben unser ganzes Material mitgebracht. Und wir waren ohne Flaschensauerstoff und ohne Tr\u00e4ger am Berg unterwegs. Zwei Monate lebten wir bei der K2-Expedition auf dem Gletscher. Insgesamt waren damals nur drei Expeditionen am K2. Franzosen, Koreaner und wir Schweizer.<\/p>\n<p><strong>Grosse Namen waren da versammelt: Neben Ihnen und Erhard Loretan waren auch Jacques Grandjean, Norbert Joos, Pierre Morand, Marcel R\u00fcedi und Jean Troillet mit von der Partie.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wir waren damals die Ersten am Berg, mit unseren eigenen Erfahrungen und mit unseren eigenen F\u00e4higkeiten und Kompetenzen. Wir mussten auf uns z\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Sie sogar ganz besonders. Sie mussten wegen gesundheitlicher Probleme absteigen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte starke Schmerzen in dem Bein, das ich mir viele Jahre vorher bei einem Motorradunfall schwer verletzt hatte. Erhard und die anderen sind weiter aufgestiegen. Ich war 16 Stunden wirklich ganz alleine am Berg unterwegs, bis ich zur\u00fcck im Basislager war.<\/p>\n<p><strong>Kein Vergleich zu heute: Im vergangenen Sommer wollten 370 Bergsteiger den K2 besteigen. Ende Juli machten sich dann tats\u00e4chlich 180 auf den Weg Richtung Gipfel. Etwas mehr als hundert haben den Gipfel schliesslich erreicht.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr diese Menschen sicher auch ein Abenteuer. Auch wenn die Rahmenbedingungen nat\u00fcrlich ganz andere sind. Ich finde es toll, dass sie das machen. Es ist doch sch\u00f6n zu sehen, dass so viele Menschen Freude an den hohen Bergen haben. Wobei ich sagen muss, h\u00e4tte ich die Wahl, w\u00fcrde ich unter den heutigen Umst\u00e4nden nicht mitgehen. Bevor ich Flaschensauerstoff verwende, bleibe ich lieber unten.<\/p>\n<p><strong>Indem Sie gezeigt haben, was an den hohen Bergen m\u00f6glich ist, waren Sie damals in gewisser Weise auch Wegbereiterin f\u00fcr das, was heute dort passiert. Ein anderer war Reinhold Messner, der heute wohl der gr\u00f6sste Kritiker des modernen Expeditionsbergsteigens ist.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich erhebe nicht den Anspruch, mit einem Messner verglichen zu werden, aber wir waren zur gleichen Zeit im Himalaya aktiv. Es w\u00e4re interessant zu wissen, was Reinhold Messner machen w\u00fcrde, w\u00e4re er heute jung.<\/p>\n<p><strong>Eine hypothetische Frage, auf die wir nie eine Antwort bekommen werden. Ihre Karriere als Bergsteigerin und auch Bergf\u00fchrerin nahm ein j\u00e4hes Ende, als beim Pilzesammeln ein Stein Ihren Kopf traf. Die Diagnose: Sch\u00e4del-Hirn-Trauma und eine massive Sch\u00e4digung des Hirnareals, das f\u00fcr den Bewegungsapparat zust\u00e4ndig ist.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Aber das Bergsteigen wirkt weiter. Es hat mir sehr geholfen. Die Berge sind eine gute Schule f\u00fcr die Schwierigkeiten und die besonderen Herausforderungen im Leben. Das Bergsteigen war eine Vorbereitung auf das, was jetzt ist. Jedes Mal, wenn es jetzt Schwierigkeiten gibt, denke ich an schwierige Situationen in den Bergen. Ist mir kalt, dann erinnere ich mich an die Basislager von K2 oder Everest oder ein ausgesetztes Biwak und sage mir: \u00abDamals war es noch viel k\u00e4lter.\u00bb Das hilft mir. Hinzu kommt, dass f\u00fcr mich als Bergf\u00fchrerin die Herausforderung normal war und dass ich gelernt hatte, mich minuti\u00f6s und sehr genau vorzubereiten. Das muss man auch, wenn man im Rollstuhl sitzt. Und: Ich nehme vieles einfach mit Humor. Humor hilft viel, er macht vieles leichter.<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich eigentlich die Bedeutung der Berge durch den Unfall f\u00fcr Sie ver\u00e4ndert?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich lebe in Charmey und damit in den Bergen und in der Natur. Ich habe also Berge um mich herum. Aber der Bergsport interessiert mich nicht mehr gross. Wenn man die Protagonisten nicht mehr trifft, dann verfolgt man das nicht mehr so intensiv. Ich schaue auch keine Filme \u00fcber Berge und das Bergsteigen. Wenn aber meine Schwester auf einen Berg steigt, dann freut mich das und ich bin in ihrem Herzen dabei. Ich habe f\u00fcnf Nichten. Zwei davon sind sehr starke Bergsteigerinnen. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde es mich freuen, w\u00fcrde eine davon Bergf\u00fchrerin werden. Aber das ist kein Muss und schon gar keine Verpflichtung.<\/p>\n<p><strong>Ihre Grossmutter soll Ihnen einmal den Rat gegeben haben, immer den schwierigeren Weg zu w\u00e4hlen. Bei Ihrem Unfall hat wohl eher das Schicksal voll zugeschlagen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Was meine Grossmutter betrifft: Das hat sie mir tats\u00e4chlich geraten. Ich w\u00e4hle immer noch den schwierigeren Weg. Und dann sage ich mir: \u00abDas ist aber interessant.\u00bb Ich fordere mich damit also auf, eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem zu finden. Nichtsdestotrotz: Mein jetziges Leben w\u00fcnsche ich niemandem. Und ob der Unfall Schicksal war? Ich hatte die Wahl. Statt f\u00fcr den Familienausflug zum Muttertag habe ich mich f\u00fcr das Pilzesammeln entschieden. Voil\u00e0, wir alle kennen das Ergebnis.<\/p>\n<p><strong>Erhard Loretan hatten Sie nach dem Unfall erkl\u00e4rt, mit ihm wieder auf das Matterhorn steigen zu wollen. Wann war der Zeitpunkt, an dem f\u00fcr Sie selbst klar war, dass das nie mehr passieren w\u00fcrde?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe lange gesagt, dass ich wieder laufen werde. Vielleicht habe ich ein Jahr lang wirklich fest daran geglaubt. Die Erkenntnis, dass es mit dem Matterhorn nichts mehr werden w\u00fcrde, kam dann langsam. Das kommt nicht an einem Tag. Man gew\u00f6hnt sich daran. Man gew\u00f6hnt sich daran, nicht mehr Skifahren gehen zu k\u00f6nnen. Man gew\u00f6hnt sich daran, nicht mehr klettern zu k\u00f6nnen und endlich (das meinte sie ironisch) den Lift nehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_34965\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34965\" class=\"wp-image-34965 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-03.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-03.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-03-300x200.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-03-768x512.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-03-705x470.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-34965\" class=\"wp-caption-text\">Gemeinsam mit 16 Frauen und dank Spezialschlitten erreichte Niquille im Sommer 2022 den Gipfel des Breithorns (Foto:\u00a0Caroline Fink).<\/p><\/div>\n<p><strong>Zwar war es nicht das Matterhorn, aber daf\u00fcr waren Sie im Sommer 2022 in Sichtweite des Matterhorns auf dem Breithorn.<\/strong><\/p>\n<p>Das war ein wundersch\u00f6nes Erlebnis, ein ganz tolles Abenteuer. Ich hatte zuf\u00e4llig Caroline George in Zermatt getroffen. Sie kam als Bergf\u00fchrerin gerade mit einem Gast vom Breithorn zur\u00fcck. Und sie fragte mich spontan, ob ich zum Breithorn mitkommen w\u00fcrde. \u00abJa, nat\u00fcrlich\u00bb, sagte ich sofort. So kam das dann. Sie hat sich um das Team gek\u00fcmmert. Ich mich um die Technik. Orthotec, die technische Werkstatt des Spitals Nottwil, baute den Prototypen des Schlittens und passte ihn dann nach Feldtests an. Die Leute bei Orthotec waren grossartig, sie haben uns den Schlitten sogar unentgeltlich \u00fcberlassen. Dann fand Caroline 16 Frauen, die mich zum Breithorn schleppten. Auch Rita Christen, die Pr\u00e4sidentin des Schweizerischen Bergf\u00fchrerverbandes, und Heidi Hanselmann, Pr\u00e4sidentin der Schweizer Stiftung f\u00fcr Paraplegiker, waren mit dabei.<\/p>\n<p><strong>Vermutlich auch ein Rekord. Mir ist nicht bekannt, dass das vorher jemals jemand gemacht hatte.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Am Breithorn war ich einmal nicht die Erste, eine Gruppe des Pelotons de Gendarmerie de Haute Montagne in Chamonix hatte ein paar Jahre vorher einen querschnittsgel\u00e4hmten Bergf\u00fchreranw\u00e4rter in einem Akja zum Gipfel des Breithorns gebracht.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie eigentlich dort oben so etwas wie Gipfelgl\u00fcck gesp\u00fcrt?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Tats\u00e4chlich. Es war sehr, sehr sch\u00f6n und auch sehr emotional. Zumal das Breithorn mein erster Gipfel in den Alpen seit meinem Unfall war. Vor dem Unfall habe ich das Breithorn nie als so besonders empfunden. Jetzt war es aber wirklich wundersch\u00f6n. Jetzt ist einfach jeder Berg besonders f\u00fcr mich. In Nepal war ich davor schon \u00f6fter auf \u00fcber 4000 Meter hohen Gipfeln; dort aber nicht mit einem Schlitten, sondern auf dem R\u00fccken von einem Tr\u00e4ger oder auf einem Pferd.<\/p>\n<p><strong>Inklusion am Berg wird seit einigen Jahren immer mehr ein Thema \u2013 nicht nur an den h\u00f6chsten Bergen, sondern auch in den Alpen. Was raten Sie Menschen mit Behinderung?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Alles, was Gutes tut, ist positiv. Das gilt f\u00fcr Gehende und Behinderte. Und f\u00fcr Behinderte ist es besonders wichtig, einen Traum zu haben und ihm zu folgen. Es gibt immer Tr\u00e4ume, die sich verwirklichen lassen. Nur wer seinen Weg geht, hinterl\u00e4sst Spuren. Ein Nicht-Behinderter kann sich das t\u00e4gliche Leben eines Behinderten nicht vorstellen. Da ist jeder Tag eine Herausforderung, wirklich jeder Tag. Deshalb sollten Menschen mit Behinderung es wahrmachen und einen kleinen Moment lang ihren Traum leben. Und wenn der Traum eben ist, irgendwie auf einen Berg zu gelangen, dann ist es eben das. Ich w\u00fcrde gerne wieder so eine Tour machen wie auf das Breithorn.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie schon eine konkrete Idee?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Aber ich bin offen f\u00fcr Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<p><strong>Wollen Sie da Vorbild sein?\u00a0Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung hat Sie vor einem Jahr f\u00fcr Ihr Lebenswerk ausgezeichnet.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es helfen kann, bin ich gerne ein Vorbild. Ich will aber nicht im Rollstuhl sitzen, nur um ein Vorbild im Rollstuhl zu sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_34967\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34967\" class=\"wp-image-34967 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-04.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-04.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-04-300x200.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-04-768x512.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-04-705x470.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-34967\" class=\"wp-caption-text\">Mindestens einmal pro Jahr reist Niquille nach Nepal, wo sie ihre Behinderung als weniger problematisch empfindet als zu Hause in der Schweiz.<\/p><\/div>\n<p><strong>Was st\u00f6rt Sie am meisten in Ihrem Alltag?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Bauliche Probleme gibt es f\u00fcr mich nicht. Es st\u00f6rt mich nicht, wenn ich eine Treppe nicht hinaufsteigen kann. Mich st\u00f6rt der Umgang der anderen mit Behinderten. Zum Beispiel, wie man mich anschaut, wie man auf mich herunterschaut. Im Rollstuhl bin ich immer niedriger als andere. Das erlebe ich als Nachteil. Es gibt sogar Leute, die legen ihre Hand auf meinen Kopf und t\u00e4tscheln ihn wie bei einem Kind. Dieses Verhalten st\u00f6rt mich. Als ich noch nicht im Rollstuhl sass, hat das nie jemand gemacht. Warum aber jetzt? Ich finde, dass, wie f\u00fcr andere auch, f\u00fcr Behinderte gelten sollte, ihnen ohne Vorurteile zu begegnen.<\/p>\n<p><strong>Sie engagieren sich seit vielen Jahren f\u00fcr Menschen in den Bergen und f\u00fcr ihr Wohlergehen, n\u00e4mlich f\u00fcr Menschen im Himalaya-Staat Nepal.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt dort ein Krankenhaus, das ich gegr\u00fcndet habe.<\/p>\n<p><strong>Wie kam das?<\/strong><\/p>\n<p>Nach meinem Unfall f\u00fchrte ich ein Gasthaus. Ein Nepali arbeitete bei uns. Ang Gelu Sherpa, so heisst er, ist der Bruder der ersten Nepali, die den Gipfel des Mount Everest erreichte. Mit dem Erfolg am Everest und der Aufmerksamkeit wollte Pasang Lhamu Sherpa das Leben von Frauen und Kindern in ihrem Land verbessern. Jedoch starb sie beim Abstieg und konnte ihren Traum nie erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Das war im April 1993.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich wollte dazu beitragen, dass ihre Familie einen kleinen Teil ihres Traums verwirklicht sieht. Das Geld, das ich von meiner Unfallversicherung bekam, wollte ich f\u00fcr einen humanit\u00e4ren Zweck einsetzen. Und so entstand die Idee, in Lukla ein Spital zu bauen. Marco, mein Mann, und ich haben eine Stiftung gegr\u00fcndet. Jedes Jahr muss ich 500\u2019000 Schweizer Franken daf\u00fcr aufbringen. So viele private Spender zu finden, das ist eine Herausforderung; es ist ein harter Kampf. Aber wenn ich die gl\u00fccklichen Gesichter in Nepal sehe, dann bin ich froh und weiss, dass der Einsatz sich lohnt.<\/p>\n<div id=\"attachment_34969\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34969\" class=\"wp-image-34969 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-05.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-05.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-05-300x150.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-05-768x384.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-05-705x353.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-34969\" class=\"wp-caption-text\">Nicole Niquille zu Besuch beim Pasang Lhamu Hospital in Lukla anl\u00e4sslich des 10-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums, 2015. (Fotos:\u00a0hopital-lukla.ch)<\/p><\/div>\n<p><strong>Sie fahren deshalb auch regelm\u00e4ssig nach Nepal.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Richtig. Mindestens einmal pro Jahr.<\/p>\n<p><strong>Nepal f\u00e4llt uns nicht gerade als erstes Land ein, wenn es um Barrierefreiheit geht.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das dachte ich zun\u00e4chst auch. Nach dem Unfall habe ich deshalb meinem Freund Pema Dorjee Sherpa geschrieben, ich w\u00fcrde nun nicht mehr nach Nepal reisen. Seine Antwort war: \u00abWenn du nicht mehr gehen kannst, dann tragen wir dich eben.\u00bb In Nepal empfinde ich meine Behinderung viel weniger problematisch als zu Hause in der Schweiz. Es gibt in Nepal wirklich immer eine L\u00f6sung. Wenn mein Mann Marco nicht mitkommen kann, dann begleitet mich eine Freundin. Sie bringt mich ins Bett und hilft mir auf der Toilette. Und zudem sind da drei Sherpas bei mir. Zwei, die mich tragen, und einer, der den Rollstuhl tr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Das klingt abenteuerlich.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich erinnere mich gut an eine Situation. Wir waren auf dem Weg nach Namche Bazar, dem Hauptort in der Everest-Region. Vor der grossen Br\u00fccke mussten wir warten, weil eine Pferde-Karawane die Br\u00fccke passierte. Und als die Pferde durch waren, gingen wir \u00fcber die Br\u00fccke. Ein Tr\u00e4ger trug mich. Es war ein bisschen windig an diesem Tag. Da kam uns ein Tourist entgegen und blaffte mich an: \u00abWillst du sterben?\u00bb \u00abNein\u00bb, antwortete ich. \u00abIch will genau das Gegenteil. Ich will leben.\u00bb Denn wenn man lebt, dann muss man auch Risiken eingehen, sonst existiert man nur.<\/p>\n<\/div><\/section>\n\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-lxkgt8no-b8b6c1e0c981e912210bfa660467725e\">\n#top .flex_column.av-lxkgt8no-b8b6c1e0c981e912210bfa660467725e{\nmargin-top:0px;\nmargin-bottom:40px;\n}\n.flex_column.av-lxkgt8no-b8b6c1e0c981e912210bfa660467725e{\nborder-width:3px;\nborder-color:#f49e00;\nborder-style:solid;\npadding:10px 20px 10px 20px;\n}\n.responsive #top #wrap_all .flex_column.av-lxkgt8no-b8b6c1e0c981e912210bfa660467725e{\nmargin-top:0px;\nmargin-bottom:40px;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-lxkgt8no-b8b6c1e0c981e912210bfa660467725e av_one_full  avia-builder-el-2  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock  first flex_column_div  column-top-margin'     ><section  class='av_textblock_section av-lxkgtypj-c36c9d2d2ab8e1283159cf8f87ceccf4 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Nicole Niquille, Jahrgang 1956, hielt 1986 als erste Frau der Schweiz das Bergf\u00fchrerdiplom in H\u00e4nden. Das Klettern hatte sie in den Gastlosen entdeckt. Schon bald war sie im Montblanc-Gebiet, stieg durch die Brenvaflanke und \u00fcber den Frendopfeiler, am Trollryggen in Norwegen und sie unternahm gemeinsam mit ihrem damaligen Partner Erhard Loretan Expeditionen zum K2 und zum Mount Everest. Am 8. Mai 1994 war sie beim Pilzesammeln, als ein Stein sie am Kopf traf. Diagnose: Sch\u00e4del-Hirn-Trauma. Besonders betroffen das Hirnareal, das f\u00fcr die Bewegung zust\u00e4ndig ist. Von einer auf die andere Sekunde war alles anders. Seitdem sitzt die Frau, die vorher immer in Bewegung war, im Rollstuhl. Nicole Niquille l\u00e4sst sich davon nicht aufhalten. Voller Energie und Tatendrang legte sie die Wirtefachpr\u00fcfung ab und er\u00f6ffnete ein Restaurant. Und Nicole Niquille gr\u00fcndete eine Stiftung und baute ein\u00a0Spital in Nepal\u00a0auf. Regelm\u00e4ssig ist sie seither in dem Land im Himalaya unterwegs. Und noch immer findet sie auf Bergen ihr Gl\u00fcck.<\/p>\n<\/div><\/section><\/div>\n<section  class='av_textblock_section av-lxkguimb-214f73b15e6e908d015e408a5c461f85 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><div id=\"attachment_34971\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-34971\" class=\"wp-image-34971 size-full\" src=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-06.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-06.jpg 1000w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-06-300x200.jpg 300w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-06-768x512.jpg 768w, https:\/\/sbv-asgm.ch\/wp-content\/uploads\/2024-06-18-nicole-niquille-06-705x470.jpg 705w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-34971\" class=\"wp-caption-text\">B\u00e4chli Buchtipp: \u00abHimmelw\u00e4rts \u2013 Bergf\u00fchrerinnen im Portr\u00e4t\u00bb von Daniela Schwegler, Rotpunktverlag. 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