Ausflug der Parlamentarischen Gruppe für die Interessen für Bergberufe
SBV-ASGM, Juni 2026

Am 4./5. Juni 2026 durfte der Schweizer Bergführerverband (SBV) seinen alljährlichen Ausflug für die parlamentarische Gruppe der Wahrung der Interessen der Schweizer Bergberufe durchführen. Dieser Gruppe ist es in überparteilichem Rahmen wichtig, dass die Erwerbsmöglichkeiten der Bergberufe gestärkt werden.
Die Schweiz ist ein Alpenland, aber die Stabilität und die soliden Rahmenbedingungen der Bergberufe sind keinesfalls garantierte Selbstläufer. So drohte etwa im Rahmen der 2025 formulierten bundesrätlichen Sparbemühungen die Streichung der Subventionierung der Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) für Kurse von Jugend + Sport. Diese Massnahme hätte Generationen von künftigen TourengängerInnen geschwächt und mit jahrzehntelangen Traditionen gebrochen.
Dank der IG Bergberufe konnte beispielsweise diesem Bestreben entgegen gewirkt werden. Die IG Bergberufe versteht sich als Gefäss, wo Probleme erläutert, deren Konsequenzen aufzeigt und die jeweilige Tragweite definiert werden kann. Es ist mehr als wertvoll, einen solchen direkten Zugang zur Legislative der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu haben, um Verschlechterungen der Rahmenbedingungen entgegen zu wirken.

So durften die SBV-Präsidentin Rita Christen, der Geschäftsführer Pierre Mathey sowie ZV-Mitglied Hans-Christian Leiggener die ParlamentarierInnen in Grindelwald begrüssen. Die NationalrätInnen Benjamin Roduit, Florence Brenzikofer, Laura Gantenbein sowie Hasan Candan wurden am Folgetag bei strahlendem Wetter übers Jungfraujoch zur leichten Mönchsschulter geführt, dies bei 30 Zentimeter Neuschnee. Die kurze Tour auf die europäische Wasserscheide wurde durch ein liebevoll zubereitetes Mittagessen in der Mönchsjochhütte abgerundet.